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Repost: Rebschnitt und Binden

[Lesezeit: ~ 1/2 min]

Auch im Winter wird einem Winzer nicht langweilig, denn hier wird beim Rebschnitt der Grundstein für den neuen Weinjahrgang gelegt. Die alten Triebe an den Reben im Weinberg werdn entfernt, sodass lediglich ein Trieb am Rebstock stehen bleibt. Diese wird für das nächste Jahr angeschnitten und am Draht angebunden.

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Blanc de Noir – Rosé – Rotwein | Ein Überblick des Ausbaus

Trauben der Rebsorte Spätburgunder

Blanc de Noir, Rosé oder doch Rotwein? Sie haben sich schon immer gefragt, wie es sein kann, dass man aus einer Traube so unterschiedliche Weine herstellen kann? Dann sind Sie hier genau richtig! Wir erklären in diesem Artikel die gängigen Begriffe und erläutern, wie die jeweiligen Weinarten hergestellt werden.

Blanc de Noir, Rosé oder Rotwein - aus Spätburgunder kann man alles machen!

Um einen Rotwein, einen Rosé oder einen Blanc de Noir herzustellen, werden die Trauben von roten Rebsorten verarbeitet. Bei den Trauben solcher Sorten, wie bei der Spätburgunder-Traube im Bild zu sehen, sind die Beerenhäute rot bzw. eher blau gefärbt. Diese Farbstoffe, welche auch Anthocyane genannt werden, werden während der Traubenreife gebildet und vom Rebstock in den Beeren eingelagert.

Das Besondere an den Farbstoffen ist, dass diese zum Großteil in den Beerenschalen eingelagert sind. Je nach Rebsorte ist der Saft und das Fruchtfleisch somit kaum gefärbt und erinnert eher an einen Weißwein. Spätburgunder hat beispielsweise sehr hellen Saft. Dahingegen weist der Saft von Regent oder Dornfelder bereits in der Traube eine geringe Rotfärbung auf. Aber auch bei diesen Sorten sitzt der Großteil der Farbe in den Schalen.

Herstellung

Rotwein

Möchte man nun einen Rotwein herstellen, so muss man die Farbe aus der Schale extrahieren. Das hört sich zwar kompliziert an, ist aber gar nicht schwierig. Wir führen aus diesem Grund eine sogenannte Maischegärung durch. Dies bedeutet, dass wir den Saft auf den Beerenschalen vergären, sodass der entstehende Alkohol die Farbe aus den Schalen herauslösen kann.

Um jedoch nicht zu viele Bitterstoffe oder andere ungewünschte Stoffe beispielsweise aus dem Stilgerüst der Beeren zu extrahieren, werden diese vor der Maischegärung entfernt. Dies muss man zum Glück nicht per Hand durchführen, sondern wir haben dazu technische Unterstützung. Dank unseres Entrappers (so nennt man das technische Gerät, welches die Beeren von den Stielen trennt), können wir vergleichsweise schnell die Beeren separieren, um diese anschließend vergären können.

Während der Maischegärung intensiviert sich die Farbe und nach Ende der Gärung kann die Maische abgepresst werden. Anschließend reifen unsere Rotweine noch eine Zeit lang im Holzfass, sodass sie besonders rund und harmonisch werden.

Rosé

Möchte man hingegen einen Rosé herstellen, muss man je nach Rebsorte und Jahrgang eine unterschiedliche Vorgehensweise wählen. Ein solcher Wein soll nur ein leichter Rotton aufweisen und nicht so farbintensiv wie ein Rotwein sein. Stellt man einen Rosé aus einer Rebsorte wie Spätburgunder her, bei dem der Saft kaum Farbe aufweist, so lässt man den Saft einige Stunden im Kontakt mit den Beerenschalen, sodass eine geringe Menge an Farbe extrahiert wird.

Verarbeitet man allerdings eine Rebsorte wie Regent, bei welcher der Saft bereits farbig ist, kann man auf eine Standzeit meist verzichten und die Trauben (ähnlich wie bei der Weißweinherstellung) direkt abpressen. Da je nach Jahrgang der Saft schwächer oder stärker gefärbt ist, kann man in farbarmen Jahren auch eine kurze Standzeit einplanen kann.

Blanc de Noir

Blanc de Noir hingegen soll nahezu keine Farbe aufweisen und so eher an einen Weißwein erinnern, allerdings hergestellt aus roten Trauben. Da bei manchen Rebsorten bereits der Saft in den Beeren gefärbt ist, eignen sich nicht alle Rebsorten um einen solchen Wein herzustellen. Spätburgunder ist jedoch sehr gut geeignet, da der Saft bei der Traubenlese nahezu keine Farbe enthält. So muss folglich nur beim Herstellen versucht werden, die Schalen möglichst wenig zu beschädigen und so die Extraktion der Farbe zu vermeiden.

Wir kombinieren die Herstellung unseres Blanc de Noirs immer mit der Rotweinproduktion, sodass wir nach dem Entrapper (also dem Trennen von Beeren und Stielen) einen sogenannten Saftentzug durchführen. Während des Vorgangs des Entrappens werden die Beeren leicht angequetscht, sodass Saft austritt, aber die Schalen werden nur wenig beansprucht. Somit wird kaum Farbe extrahiert. Dies nutzen wir aus, um mithilfe einer Pumpe Saft aus der Maische zu entziehen. Für unseren Rotwein bringt dies darüber hinaus noch den Vorteil, dass dieser noch kraftvoller und intensiver wird.

Geschmack und Aroma von Blanc de Noir, Rosé und Rotwein

Diese unterschiedlichen Ausbauvarianten führen nicht nur zu unterschiedlichen Farbintensitäten, sondern auch zu geschmacklich und aromatisch unterschiedlichen Weinen. Durch die lange Extraktion beim Rotwein entsteht ein kraftvoller Körper und sehr intensive Aromen. Dahingegen ist ein Blanc de Noir eher leicht und filigran. Durch die kurze Kontaktzeit mit den Schalen werden weniger Stoffe extrahiert. Dadurch bleibt der Wein deutlich schlanker. Dies bringt darüber hinaus den Vorteil, dass die Fruchtaromen stärker im Vordergrund stehen. Hier entsteht also ein leichter und fruchtiger Wein. Ein Rosé bildet die Mitte zwischen diesen beiden Varianten. Die Frucht ist noch stark vorhanden und steht im Vordergrund, der Körper ist jedoch schon deutlich stärker und voluminöser als beim Blanc de Noir. So entsteht für jede Gelegenheit der perfekte Wein aus roten Trauben.

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Die Traubenlese 2020 – ein Rückblick

Nach 3 Wochen fleißiger Handlese mit unserem Team konnten wir erfolgreich die Traubenlese 2020 beenden.

Cabernet Blanc zum Start der Traubenlese 2020
Cabernet Blanc zum Start der Traubenlese 2020

Begonnen hat die Lese am 17.09 mit unserer neuen Rebsorte Cabernet blanc. Eine spannende neue Rebsorte mit einem vielfältigen grünen Aroma. Die Trauben waren schon mal sehr sehr lecker – umso gespannter sind wir nun, wie sich diese neue Rebsorte, angebaut in unseren schönen Steilhängen als fertiger Wein präsentieren wird.

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Riesling – die Königin der Reben

Riesling in unserer Steillage

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Riesling ist an der Mosel sowie in ganz Deutschland die wichtigste aller Rebsorten. Deutschlandweit wird auf 23% der Rebfläche diese Rebsorte angebaut. An der Mosel entstehen aufgrund der optimalen Ausrichtung der Weinberge im Steilhang sowie dem mineralischen Schieferboden zu ganz besondern Weinen.

Aroma der Rebsorte

Aromatisch ist diese Rebsorte von Apfel-, sowie Pfirsisch-Aromen geprägt. Vor allem bei Steillagenrieslingen wird diese Aromatik von einer interessante Mineralik abrundet. Aber auch auf anderen Böden entstehen spannende Weine, sodass dank des Bodeneinflusses auf dieser Rebsorte verschieden nuancierte gute Weine entstehen können.

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Cabernet Blanc – der Newcomer

[Lesezeit: ~ 1,5 min]

Cabernet Blanc, als neue gezüchtete Rebsorte, ergänzt durch seine spannenden grüne Aromen unsere Rebsortenvielfalt an der Mosel.

Cabernet Blanc, die erste Lese

2010 wurde diese neue Rebsorte vom Züchter Volker Freytag zur Klassifizierung angemeldet. Diese neue Rebsorte zeichnet sich nicht nur durch gute Anbaueigenschaften und eine hohe Toleranz gegen Rebkrankheiten, sondern auch durch ein spannendes Aroma und eine besonders hohe Qualität aus.

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Weißburgunder – die mild, aromatische Rebsorte

Weißer Burgunder

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Weißer Burgunder auch Weißburgunder, Pinot blanc oder Pinot Bianco genannt, ist nicht nur weltweit ein beliebter Vertreter der Familie der Burgunder, sondern auch bei uns an der Mosel.

Weißburgunder

Mit seiner milden und vielseitigen Art kann der Weißburgunder in vielen Gelegenheiten überzeugen. Er ist >stets eine gute Wahl – egal ob als leichter Sommerwein auf der Terrasse oder als perfekter Begleiter zum Essen.

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Chardonnay – der kräftige Burgunder der Mosel

Trauben der Rebsorte Chardonnay [Lesezeit: ~ 1/2 min]

Chardonnay ist eine weltweit bekannte und verbreitete Rebsorten, dessen Wein auch an der Mosel immer mehr ausgebaut wird. Vor allem an der Mosel entstehen durch den Einfluss unserer Böden und unseres Klimas einmalige Weine aus der Rebsorte Chardonnays. Hier wird der kräftige Körper von einer einmaligen Mineralik begleitet, sodass jeder Schluck zu einem spannenden Erlebnis wird.

Chardonnay - eine internationale Rebsorte mit besonderem Potential an der Mosel

Aroma

Er zeichnen sich durch ein kräftiges Aroma nach tropischen Früchten wie Melone aus. Kombiniert werden diese Fruchtnoten mit nussigen und würzigen Aromen, sodass eine spannende Komposition entsteht.

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Gewürztraminer – die natürliche Aromabombe an der Mosel

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Mit der Weißwein-Rebsorte Gewürztraminer haben wir an der Mosel eine echte Rarität im Anbau. Sie ist lediglich auf 20 Hektar (0,2% der Anbaufläche der Mosel – Stand 2019) an der Mosel im Anbau. Im Herbst lassen sich die Weinberge übrigens immer gut an den leuchtend hell-roten Trauben erkennen.

Gewürztraminer-Trauben

Mit dem Anbau dieser Rebsorte konnten wir – bzw. besser gesagt Sandra, die Tochter des Hauses – uns einen wahren Traum erfüllen. Während ihres Studiums machte Sandra ein Praktikum in einem Weinbaubetrieb in Tramin (Südtirol) und verliebte sich in diese Rebsorte.

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Spätburgunder – die hochwertige rote Rebsorte

Trauben der Rebsorte Spätburgunder

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Die Rebsorte Spätburgunder (auch Pinot noir oder Pinot nero genannt) ist der hochwertige rote Vertreter der Burgunderfamilie. Auf der ganzen Welt wie auch an der Mosel gibt es diese köstliche Rebsorte im Anbau, doch durch den Einfluss des Steilhangs entstehen besonders aromatische Premiumweine.

Trauben der Rebsorte Spätburgunder

Doch nicht nur als kräftiger Rotwein ist diese Rebsorte ein wahrer Genuss, auch als leichter Blanc de Noir ist er vor allem im Sommer ein perfekter Begleiter.

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Regent – eine vielversprechende neue Rebsorte

Trauben der Rebsorte Regent

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Die Rebsorte Regent ist erst in den letzten Jahrzehnten neu gezüchtet worden. Dank ihres kräftigen Körpers und der schönen Fruchtaromatik gilt sie auch an der Mosel als vielversprechende neue Rotweinrebsorte.

Trauben der Rebsorte Regent

Die Besonderheit an dieser Neuzüchtung ist nicht nur das spannende Geschmacksprofil, sondern auch seine gute Resistenz gegen Rebkrankheiten. So können viele Pflanzenschutzmaßnahmen im Laufe eines Jahres eingespart werden. Das erleichtert uns nicht nur die Arbeit, sondern ist auch gut für die Umwelt.

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