Moselblick Weingut Edmund Schedler

Aktuelle Informationen aus dem Weingut

Erfahren Sie hier stets aktuelle Informationen über unserer Weingut sowie Berichte zu den aktuell anfallenden Arbeiten im Weingut.


Herbst 2017 — Die Traubenlese hat begonnen

Traubenlese

Am 8. September haben wir, so früh wie noch nie, die Traubenlese begonnen. Als Erstes haben wir unsere Dornfelder-Trauben bei voller Reife und bester Qualität und Gesundheit geerntet, sodass wir diese bereits einmaischen konnten und einen kraftvollen und aromatischen Rotwein erwarten können. Nach einem schwierigen Jahresverlauf begann die Lese zwar so früh wie noch nie, jedoch qualitätiv sehr vielversprechend, wie sich jedoch der Rest der Weinlese und somit auch der neue Weinjahrgang entwickeln wird, bleibt in den nächsten Wochen noch abzuwarten.


April 2017 — Frostschaden an unseren Reben

Frostschaden an der Rebe

Am 20.April zeigt das Thermometer bei uns nur noch -4°C an – eine Frostnacht. Für unsere Reben heißt das nichts Gutes, denn der Austrieb ist, vor allem bei den frühen Rebsorten wie unserem Chardonnay, schon erfolgt und die Reben sind in diesem Stadium der Entwicklung besonders anfällig. Die Folgen dieser einen Nacht sind für die Reben verherend: viele Triebe sind erfroren. Wie man auf den Bildern erkennen kann werden die Triebe braun und werden in diesem Jahr auch keine Trauben mehr hervorbringen. Aus diesem Grund ist schon jetzt mit großen Ernteverlusten für das Weinjahr 2017 zu rechnen.

Frostschaden an der Rebe


mörderisches Dinner mit Weinprobe

mörderisches Dinner

„Für die studierte Jungwinzerin Sandra Schedler aus Osann-Monzel war es die erste Weinprobe in der historischen „Alten Mühle“ im Kloster Himmerod, noch dazu vor so viel Publikum. Mitten in die Kommentierung ihrer eigenen Weinlinie platzt plötzlich eine unbekannte Personen und entführt die attraktive Jungwinzerin mit Waffengewalt…“ So beginnt ein fantastischer Artikel in der Eifelzeitung über unsere gelungene Premiere des mörderischen Dinners mit Weinprobe. Dieses haben wir gemeinsam mit der Familie Köscher und dem Team der Gaststätte des Kloster Himmerods im Rahmen der Kulturtage der Verbandsgemeinde Wittlich-Land organisiert und so einen wunderbaren Abend mit gutem Essen, köstlichen Weinen aus unserem Weingut und spannendem Schauspiel gestaltet.


Weinlese 2016

Herbst 2016

Letzte Woche (17. Oktober) haben wir die Weinernte dank unseres fleissigen Leseteams erfolgreich beenden können. Nach dem nassen und verregneten Sommer folgte zum Glück ein goldener Herbst, sodass wir uns bei der Weinlese über bestes Wetter freuen konnten. Die Erntemengen waren zwar wie erwartet ziemlich gering, aber entgegen jeder Erwartungen hatten die Trauben dank des schönen Wetters eine ausgezeichnete Qualität. Wir können also einen hervorragenden Weinjahrgang 2016 erwarten.


 

April 2016 – Stolz und voller Vorfreude

Der Trierische Volksfreund bringt morgen (15.04.2016) einen Zeitungsartikel über mich und meine Auszeichnung vom VDI. Online ist er schon jetzt zu bestaunen und macht mich wahnsinnig stolz!

Zeitungsartikel Volksfreund VDI-Auszeichnung


Winter 2016 — Grundstein für einen neuen Weinjahrgang

Während die Natur sich in der Winterruhe befindet, stehen für uns die nächsten Arbeiten im Weinberg an. Als Erstes steht der Rebschnitt an, bei welchem nicht mehr benötigte Triebe entfernt werden und neue Haupttriebe für das nächste Jahr ausgewählt und zugeschnitten werden. Neben dem Rebschnitt stehen im Winter auch Reparaturarbeiten in den Weinbergsanlagen an, damit diese auch im nächsten Jahr einen stabilen Rahmen für die Rebe bilden können. Außerdem werden die geschnittenen Triebe am Draht angebunden, um die Form des Rebstockes zu erhalten. Damit man sich den Rebschnitt und das Binden ein bisschen besser vorstellen kann, habe ich Euch dazu eine kleine Bilderreihe zusammengestellt:

die Rebe vor dem Rebschnitt

Im ersten Bild ist der Rebstock zum Zeitpunkt des Rebschnittes zu sehen – also nachdem alle Blätter abgefallen sind und sich die Pflanze in der Winterruhe befindet. Neben dem Stamm besteht der Rebstock aus dem Bogen, der letztes Jahr gebunden wurden sowie den vielen einjähigen Trieben, die im Laufe des Jahres aus den Knospen des Bogens nach oben gewachsen sind. Ein bzw. zwei von diesen Trieben werden nun als neuer Bogen und somit als Grundgerüst für das kommende Jahr benötigt. Bei der Auswahl ist es entscheidend, dass sich die Triebe nah am Stamm befinden, eine geeignete Stärke aufweisen und frei von Krankheiten und Beschädigungen sind. Abgesehen von diesen noch benötigten Trieben, werden alle anderen gemeinsam mit dem alten Bogen abgeschnitten und aus dem Drahtrahmen entfernt.

die Rebe nach dem Rebschnitt

Nach dem Rebschnitt verbleiben nur noch die beiden ausgewählten einjährigen Triebe am Rebstamm, wobei später einer der beiden Triebe als kurzer Zapfen auf ein bis zwei Knospen gekürzt wird. Dieser ist notwendig, damit im nächsten Jahr wieder ein Trieb für einen neuen Bogen in optimaler Position wachsen kann. Folglich muss beim Rebschnitt nicht nur an das kommende Jahr gedacht werden, sondern mit Weitblick auch schon an zukünftige Jahre.

die Rebe nach dem Binden

Nachdem der Rebschnitt und die Reparaturarbeiten in den Weinbergen beendet sind, folgt das Binden bzw. Anbinden der Reben. Hierbei werden die beim Rebschnitt verbliebenen, einjährigen Triebe am Draht befestigt, sodass wieder die klassische Form des Rebstockes entsteht. Sandra beim Binden

Der Rebschnitt dient aber nicht nur der Formgebung der Reben, sondern es wird auch die Grundlage für den neuen Weinjahrgang gelegt. Denn bereits über die Länge des Bogens und somit der Anzahl der Knospen kann die Erntemenge und somit auch die Qualität der Trauben des kommenden Jahres beeinflusst werden. Jedoch ist dies nur der erste Grundstein für einen hochwertigen Wein, denn zu Beginn des Jahres ist es noch ein weiter Weg mit vielen weiteren Arbeitsschritten, bis im Herbst wieder die Lese ansteht und somit ein neuer Wein-Jahrgang in den Keller kommt.

 


nach dem Lese 2016 — Aus Trauben wird Wein

Nach der Traubenlese ist erst einmal die wohl stressigste Zeit im Jahr eines Winzers vorüber. Doch damit aus den Trauben schließlich Wein wird, steht noch ein wenig Arbeit bevor. Hier ein kleiner Rückblick, was mit den Trauben nach der Ernte und deren Transport zum Weingut so passiert ist:
Zur Herstellung eines Weißweines werden die Trauben direkt vom Erntewagen auf die Kelter gepumpt und anschließend durch die pneumatische Presse schonend ausgepresst, sodass der süße Most gewonnen wird. Je nach Weintyp bleiben die eingemaischten weißen Trauben auch bis zu zwölf Stunden bei kühlen Temperaturen auf der Presse stehen, um so besonders viel Aroma aus den Beeren extrahieren zu können.
Der ausgepresste Most gelangt anschließend in den Keller, wo er als Erstes vorgeklärt werden muss, um eine besonders reintönige Gärung gewährleisten zu können. Um die Natürlichkeit des Mostes zu erhalten, klären wir diesen ohne jegliche Zusätze vor – nur unter Einfluss der Schwerkraft – bei der sogenannten Sedimentation. Hierfür wird zwar etwas mehr Zeit benötigt, bis sich vorhandene Trubteilchen (z. B. Traubenfragmente und Kerne) abgesetzt haben. Da die Sedimentation aber besonders schonend und natürlich ist, nehmen wir uns gerne etwas mehr Zeit für die Klärung unserer Moste.
Nachdem der blanke Most vom Trub abgetrennt wurde, kann die Gärung beginnen. Hier kommen bei den meisten unserer Weine die natürlichen, aus dem Weinberg kommenden Hefen zum Einsatz, welche langsam den vorhandenen Zucker aus den Trauben zu Alkohol vergären. Während dieser sogenannten Spontangärung ist die stetige Kontrolle besonders wichtig, da nur so gewährleistet werden kann, dass sich der gewünschte Weintyp entwickelt und keine Gärprobleme auftreten. Denn nur so können exzellente Weine entstehen, welche die hochwerten Qualitäten, die die Trauben aus dem Weinberg mitgebracht haben, auch widerspiegeln.


Februar 2016 – Sandra Schedler Master of Science (M.Sc.) Oenologie
Ein Lebensabschnitt geht zu Ende – ein Neuer beginnt.

akademische Abschlussfeier 2016

Mein Studium der Oenologie in Geisenheim habe ich nun offiziell mit dem Titel Master of Science (M.Sc.) erfolgreich abgeschlossen und somit die Lebensphase des Studierens beendet. Von nun an beginnt ein neuer Lebensabschnitt mit vielen neuen Aufgaben und Herausforderungen. Endlich kann ich das viele gelernte Wissen tagtäglich anwenden und mich von nun an verstärkt dem Ausbau meine eigene Weinlinie widmen.

Um meinen Abschluss auch mit euch allen gebührend zu feiern, werde ich euch von meinem ersten eigenen Wein – den ich noch während des Studiums ausgebaut habe – ein kleines Probepaket „Master of Science“ zusammenstellen. Dieses werdet ihr in Kürze hier auf unserer Internetseite exklusiv erhalten können. So könnt ihr alle von Zuhause aus gemeinsam mit mir feiern und mein erstes eigenes Werk dabei genießen!

Bildquelle: Hochschule Geisenheim


Rückblick über den Herbst 2015

Previous Image
Next Image

info heading

info content


Begonnen hat unsere Lese Mitte September im strahlenden Sonnenschein mit unseren frühen Rotweinsorten (Dornfelder und Regent) und der ebenfalls frühreifen weißen Rebsorte Rivaner. Die etwas später reifenden Rebsorten wie Riesling und Spätburgunder durften bis zu ihrer Lese erst noch etwas Sonne genießen. Und da sich das Wetter von seiner schönsten Seite zeigte, legten die Trauben täglich an Qualität und Aroma zu und so konnte uns der neue Jahrgang schon früh von sich überzeugen und lies auf einen guten Weinjahrgang hoffen. Die Lese der Trauben erfolgt bei uns nicht nur in der Steillage von Hand, sondern auch in unseren flachen Weinbergen, da dies einerseits die schonendste und beste Methode für die Qualität der Trauben ist und andererseits weil es den Boden und die Natur am wenigstens belastet. Zusätzlich können wir so noch den Vorteil nutzen, dass wir selektiv ernten können und so nur die schönsten und besten Trauben zu unserem Wein verarbeitet werden. Lediglich den etwas größeren Zeitaufwand der Handlese muss man bei der Planung der Lesetermine beachten, sodass es für uns besonders wichtig ist, stets alle Weinberge im Auge zu behalten und die Qualität und die Reife zu überprüfen und so den optimalen Lesetermin zu finden.Denn nur so kann die beste Qualität und ein intensives Aroma der Trauben bei der Lese gewährleistet werden, was sich später dann im Wein widerspiegelt. Und wenn dann bei der Traubenlese auch noch das Wetter wie dieses Jahr besonders schön und sonnig ist, gleicht so ein Lesetag vor allem in der Steillage eher einem Urlaubstag an der schönen Mosel. Doch nach einem solchen Moment der Entspannung und des Genießens der Landschaft, den man sich noch zusätzlich mit der einen oder anderen leckeren Traube versüßen kann, geht’s dann wieder ran an die Arbeit, denn schließlich wollen die Trauben geerntet werden. Um dann mithilfe unserer Steillagen-Raupe aus dem Weinberg in den Erntewagen transportiert zu werden. Anschließend werden die Trauben zu unserem Weingut gebracht, wo sie zuerst zu süßlichem Most und letztendlich zu unserem leckeren Wein verarbeitet werden.


der neue Jahrgang

Abfüllung des neuen Jahrgangs 2014

Endlich ist es so weit und der neue Jahrgang ist endlich abgefüllt. Auch unsere neuste Kreation, ein Chardonnay trocken, warten darauf verkostet und genossen zu werden. Da kann man sich schon mal auf die warmen, sonnigen Abende mit einem schönen Glas Wein des neuen Jahrgangs freuen.


Frohes neues Jahr 2015

Das alte Jahr ist erfolgreich beendet und das neue Jahr 2015 hat schon in vollen Zügen begonnen. Trotz der vielen Arbeiten die im kommenden Jahr wieder anstehen, damit wir hochwertige Weine produzieren können, schauen wir doch erwartungsvoll dem neuen Jahr entgegen.


Weihnachten 2014

Wir wünschen euch allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.


Weinlese 2014

Hier ein paar Impressionen der letzten Wochen in denen wir gemeinsam mit unserem fleißigen Leseteam die Traubenlese 2014 bestritten haben. Nun sind alle Trauben geerntet und die Moste sind bereits im Keller am gären.

Previous Image
Next Image

info heading

info content



Deutscher Oenologen Nachwuchspreis 2014

Aktuelle Informationen – Oenologie-Nachwuchspreis

Wir gratulieren unserer Tochter Sandra ganz herzlich zum Erhalt des Oenologie Nachwuchspreises 2014 im Bereich Weinbau für ihre herausragende Bachelor-Thesis mit dem Thema: „Biologische Wirksamkeit mehrfacher UV C-Bestrahlungen der Rebe (Vitis vinifera L.) zur Verminderung des Schadaufkommens durch pathogene Pilze, insbesondere Botrytis cinerea“. Verliehen wurde der Preis auf der Fachtagung des Bund deutscher Oenologen am 1. April in Geisenheim.

Quelle des Bildes: Hochschule-Geisenheim.de

 


Ein neues Jahr – eine neue Aufgabe

Nachdem ich hier letztes Jahr fleißig über die ständig anfallenden Arbeiten in unserem Weingut berichtet habe und diese Arbeiten jährlichen in etwa gleich anfallen und das doch auf Dauer etwas eintönig werden würde, berichte ich dieses Jahr in der Rubrik „Aktuelles“ über die Entstehung eines neuen Weinberges – von der Rodung übers Pflanzen bis hin zur fertigen Weinbergsanlage.
Ein spannendes neues Thema und jede Menge anfallender neuer Arbeiten.

 

Die Reben sind über das Jahr fleißig gewachsen und sind teilweise schon größer wie die Pfähle. Im Laufe des Jahres wurde nicht nur der Drahtrahmen erstellt, sondern auch immer wieder die kleinen Reben angebunden, den Boden aufgehackt und das Unkraut mechanisch beseitigen. Jetzt gehen die Reben erst mal in die Winterruhe und warten darauf im Winter das erste Mal geschnitten zu werden.

Aktuelle Informationen – die neuen Reben

 


Da der Boden in unserem Weinberg gut abgetrocknet war und natürlich auch schön gelockert wurde, haben wir gestern (4.April) unsere Reben gepflanzt bekommen. Nun können die Reben endlich wachsen und gedeien.

Aktuelle Informationen – Pflanzen der neuen AnlageAktuelle Informationen – die neuen Reben

 


 

Nachdem dann die Rebtriebe und die Drähte alle entfernt waren, konnten wir die Rebstämme aus dem Weinberg entfernen. Da diese fest im Erdreich verwurzelt sind, haben wir diese mit dem Traktor aus dem Boden herausgezogen:

Aktuelle Informationen – abgeschnittene AnlageAktuelle Informationen – beim Roden

 


 

So sah der Weinberg zu Beginn aus:

Aktuelle Informationen – alte Anlage


 

Frohe Weihnachten

Wir vom Weingut Edmund Schedler wünschen euch allen frohe und besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2014.

 


 

Aktuelle Informationen – Advent

Dezember 2013 – die Adventszeit beginnt

Wir vom Weingut Edmund Schedler wünschen euch allen einen schönen ersten Advent und eine besinnliche Weihnachtszeit.

 


Oktober 2013

Diese Woche haben wir die Traubenlese 2013 beendet – endlich sind alle unsere Trauben geerntet und die Gärung hat bereits auch schon überall im Keller begonnen.
Hier nun ein paar Impressionen aus der Weinlese 2013:

Previous Image
Next Image

info heading

info content


 


August 2013

Aktuelle Informationen – Traubenreife

Riesling-Traube Regent-Traube

So langsam neigt der Sommer sich schon wieder dem Ende entgegen. In nicht mal einem Monat beginnt meteorologisch bereits der Herbst und so kann der Termin der Traubenlese auch nicht mehr allzu fern sein.

Die Trauben der meisten Rebsorten haben mittlerweile ihre endgültige Größe erreicht und die letzte äußerst wichtige Entwicklungsphase hat begonnen. In dieser Phase entwickelt sich die Farbe der roten Rebsorten, die zurzeit noch sehr hohen Säuregehalte bauen sich ab, Zucker wird in die Beeren eingelagert und das Aroma bildet sich weiter aus.
Nur wenn diese Reifephase optimal verläuft, können sich hochqualitative, aromatische Trauben entwickeln und dieses Jahr kann zu einem guten Weinjahrgang werden. Vor allem eine offene und gut durchlüftete Laubwand und eine gute Belichtung der Trauben fördert nun deren Entwicklung. In dieser Phase zahlt sich die viele Arbeit über den Sommer hinweg nochmals aus.


Juli 2013 – die stressige Phase der Sommerarbeiten neigt sich dem Ende

Aktuelle Informationen – Sommerarbeiten

Nicht nur wir genießen die Zeiten des Sommers, in denen es schön warm und sonnig ist, auch die Rebe freut sich über diese Witterung und wächst und wächst und wächst. Für uns bedeutet es zwar Freude über die täglich schöner und größer werdenden Trauben, aber auch jede Menge Arbeit. Aber wie man auf dem Bild links sieht, stehen unsere Weinberge wie eine Eins.

Da in letzter Zeit die Arbeitstage recht lang waren, kam die Internetpräsenz ein wenig zu kurz… daher nun ein kleiner Rückblick über die vergangenen Wochen:

– die Blüte

Wie im letzten Beitrag bereits erwähnt, blühten die Trauben und zum Glück auch bei schönem Wetter, sodass die Blüte zügig und gut voranging. Das ist schon mal eine gute Voraussetzung für einen starken Weinjahrgang.

– Entblätterung

Nach der Blüte haben wir angefangen unsere Weinberge, zu entblättern. Dadurch bekommen sie mehr Licht, können besser reifen und bilden mehr Aroma aus, jedoch muss man entblättern, bevor die Trauben im Erbsenstadium sind, da sie ansonsten Sonnenbrand bekommen können. Ein weiterer Vorteil des Entblätterns ist das bessere Eindringen der Pflanzenschutzmittel in den Rebstock. So können alle Teile der Rebe optimal geschützt werden. Ein zusätzlich positiver Nebeneffekt ist, dass bei der Handlese die Trauben schneller gesehen werden und so die Lese einfachere und auch gründlicher ist.

– Aufbinden

Leider wachsen die Reben nach dem ersten Aufbinden (siehe unten) noch nicht immer so, wie sie sollten und werden aus diesem Grund nochmals in den Drahtrahmen untergesteckt. Daher stehen die Weinbergsreihen nun ordentlich und gerade, wie man auf dem Bild oben erkennen kann.

– Gipfeln

Eine der letzten Arbeiten, die wir durchführen, ist das Gipfeln. Hierbei werden die Triebe, welche über den Drahtrahmen hinausgewachsen sind, abgeschnitten. Diesen Arbeitsschritt führen wir möglichst spät durch, da so die Beeren kleiner bleiben und aromatischer werden. Folglich wird die Qualität des späteren Weines durch den verzögerten Rebschnitt erhöht. In den flachen Lagen gipfeln wir mit einer Maschine und im Steilhang per Hand. Eine ganz schön mühsame Arbeit, vor allem bei solch sommerlichen Temperaturen.

– Wickeln

In einem unserer Weinberge befindet sich dieses Jahr eine Besonderheit: Der Spätburgunder wurde nicht -wie die anderen- gegipfelt, sondern gewickelt. Das heißt die Triebe, welche über den Drahtrahmen hinausstehen, werden nicht einfach abgeschnitten, sondern um den obersten Draht gewickelt. So wird das Phänomen, dass die Trauben bei einem späten Gipfeln kleiner bleiben, ins extrem getrieben. Neben den kleineren Trauben werden durch die größere Blattmasse zusätzlich mehr Zucker und Inhaltsstoffe gebildet. Folglich reduziert sich zwar die Erntemenge, jedoch erhalten die Trauben ein höheres Mostgewicht und mehr Aroma.

Aktuelle Informationen – Rebblüte

Die Art der Bearbeitung versuchen wir dieses Jahr zum ersten Mal, folglich sind auch wir gespannt, wie die Trauben sich in unserem Versuch weiter entwickeln. Über die Entwicklung halten wir euch hier natürlich auf dem neusten Stand!!

– Bodenarbeiten

Neben den Reben wächst natürlich auch die Begrünung auf dem Boden. In den „normalen“ Anlagen wird diese gemulcht, um sie klein zu halten und in unserer Junganlage, welche dieses Jahr im zweiten Standjahr ist, wurde der Boden komplett mit der Hacke umgegraben, sodass die Reben nun beste Wachstumsbedingungen vorfinden. Zwischenzeitlich ist dieser Weinberg auch mit einem fertigen Drahtrahmen ausgestattet wurden. Den Reben steht also nichts mehr im Wege, um groß und stark zu werden…

– nicht zu vergessen: die Trauben

Aktuelle Informationen – Erbsengröße

Doch nicht nur die Reben wachsen und gedeihen, auch die Trauben werden jeden Tag dicker und schöner. Hier ein Bild vom 22. Juli. Dieses Wachstumsstadium nennt man übrigens Erbsenstadium, weil die Beeren die Größe von Erbsen haben.

Hoffen wir, dass dieses schöne Wetter noch ein wenig hält, damit die Trauben sich weiter optimal entwickeln können.

Soviel zu dem „kurzen“ Rückblick… war wohl doch einiges los hier in letzter Zeit und so ganz sind die Sommerarbeiten auch noch nicht zu Ende. Denn die Rebe wächst ja noch weiter und weiter…


Juni 2013 – die Rebblüte

Aktuelle Informationen – Rebblüte

Endlich beginnt auch an der Mosel die Rebblüte, wenn auch nur langsam. Durch die durchwachsene Witterung der letzten Wochen hat die Entwicklung der Reben sich weiter hinausgezögert, doch mittlerweile lassen sich in allen Weinbergen blühende Gescheine finden, aus welchen anschließend Trauben entstehen. Für eine optimale Entwicklung dieser wäre nun eine warme Witterung von Vorteil.



Aktuelle Informationen – Unwettertief Norbert

20 Juni 2013 – Unwettertief Norbert

An einigen Teilen der Mosel hat das Unwettertief Norbert durch Sturm, Regen und Hagel viele Weinberge stark geschädigt. Unsere Weinberge sind zum Glück mit einem „blauen Auge“ davon gekommen und weisen lediglich ein wenig Sturmschaden auf.
Für uns bedeutet es nun mehr Arbeit, denn die abgebrochenen Triebe müssen per Hand aus der Laubwand entfernt werden, um Infektionen durch verschiedene Reb-Krankheiten und einen daraus folgenden Qualitätsverlust zu verhindern.


Juni 2013 – Aufbinden der Triebe

Aktuelle Informationen – Aufbinden

Das Ziel beim Aufbinden oder auch Heften genannt, ist es, die Triebe des Rebstockes am Drahtrahmen zu befestigen und so Ordnung in die Reihe zu bringen. Dadurch brechen die Triebe bei starkem Wind oder Traktorarbeiten nicht ab, die Pflanzenschutzmittel können besser in den Rebstock gelangen und später können die Trauben so mehr Sonne absorbieren. Je nach Anlage werden die Triebe entweder in den Drahtrahmen eingefädelt oder durch zwei, mit einer „Lorenzklammer“ befestigten, Drähte zusammengehalten.



Aktuelle Informationen – Wasserschosse entfernen

Juni 2013 – Wasserschosse entfernen

Nicht nur am Bogen der Rebe befinden sich Knospen, aus welchen Triebe herauswachsen können, sondern auch am Rebstamm selber. Aus diesen sogenannten schlafenden Knospen wachsen „Wasserschosse„, welche in der Regel nicht benötigt werden. Aus diesem Grund entfernen wir diese Triebe per Hand, sodass die gesamte Energie des Rebstockes den Trieben am Bogen und den daran befindlichen Gescheinen zur Verfügung steht.


Juni 2013 – der Sommer ist da

Aktuelle Informationen – Sommer

Endlich hat der Regen ein Ende und der Sommer kommt. Jetzt wachsen nicht nur die Triebe des Rebstockes, sondern auch die Gescheine – aus welchen sich die Trauben entwickeln werden. Vermutlich dauert es nur noch wenige Wochen, bis die Rebblüte beginnt.


Mai 2013 – endlich auch in Facebook vertreten

Aktuelle Informationen – Facebook

Seit gestern gibt es unser Weingut Schedler auch endlich auf Facebook – ein weiterer Schritt auf dem Social Media Pfad. Von nun an könnt Ihr auch dort alle neuen Informationen erfahren und weitersagen.

Damit möglichst viele Leute von unserem Weingut erfahren, am besten die Seite liken und teilen!


Mai 2013 – auch in der Junganlage wachsen die Reben

Aktuelle Informationen – Junganlage beginnt zu treiben

Unsere Junganlage wurde, wie auch die anderen Weinberge im Winter geschnitten und anschließend angebunden. Natürlich alles ein wenig kleiner und kürzer, damit der junge Rebstock nicht überfordert ist. Und auch hier sieht man, dass der Winter vorüber ist und endlich Frühling herrscht. Vor allem die Rebsorte Chardonnay zeigt schon große Austriebe mit kleinen Blättern.


April 2013 – erster biologischer Pflanzenschutz

Aktuelle Informationen – biologischer Pflanzenschutz im Weinberg

Auch der erste biologische Pflanzenschutz wird schon betrieben; diese sogenannten „RAK“ (Pheromondispenser) werden in die Weinberge gehangen und verhindern durch die Konfusionsmethode, also die Verwirrung der Traubenwickler, deren Fortpflanzung. Das Besondere an dieser Bekämpfung des Traubenwicklers ist, dass die Methode sehr wirkspezifisch ist und so weder die Natur noch andere Tiere und Lebewesen beeinträchtigt werden.


April 2013 – der Frühling kommt

Aktuelle Informationen – Weinberge im Wollstadium – die Reben treiben

Endlich ist der Winter vorüber und die Natur fängt an zu wachsen. Auch an den Reben kann man schon den Austrieb der Knospen beobachten. Dieses frühe Entwicklungsstadium nennt sich Wollestadium, da die Knospen von einem zarten Flaum umgeben sind. Nun kann es nicht mehr lange dauern, bis die Knospen aufbrechen und die ersten Blätter und Triebe zu sehen sind.


März 2013 – die ersten Weine kommen auf die Flasche

Die ersten Weine des Jahrgangs 2012 haben nun die Reifezeit im Holzfass oder dem Tank abgeschlossen und werden nach einer abschließenden Verkostung, ob der Wein auch wirklich unseren Ansprüchen genügt, in Flaschen abgefüllt, damit Sie möglichst bald in den Genuss der neuen Weine kommen können.


Februar 2013 – Zeit die Reben zu binden

Aktuelle Informationen – Anbinden der Reben im Weinberg

Nach dem Rebschnitt müssen die verbleibenden Fruchtruten noch durch Biegen und Anbinden in Form gebracht werden und bilden so das Grundgerüst des diesjährigen Rebstocks. Nach diesem Arbeitsschritt sind die „Winterarbeiten“ getan und der Frühling kann kommen, sodass die Rebe zu treiben beginnt.


Januar 2013 – die Zeit des Rebschnitts

Aktuelle Informationen – Rebschnitt im Weinberg als erste qualitätsfördernde Maßnahme

Der Winter ist die Zeit des Rebschnitts: Hier wird der Grundstein für einen neuen Weinjahrgang gelegt. Das alte Rebholz wird fast vollständig entfernt, sodass – je nach Weinberg – ein bis zwei Fruchtruten übrig bleiben. Über die Länge der Fruchtrute können hier bereits der Ertrag des Weinberges und so auch die Qualität des Weines beeinflusst werden.


Dezember 2012 – die neue Internetseite geht endlich online

Wenn es draußen kalt und ungemütlich ist und man die Zeit am liebsten Zuhause vor dem Kamin verbringen möchte und so gar nicht an Arbeiten denken mag, habe ich die Zeit damit verbracht, viele Ideen zu finden und eine Internetseite auf die Beine zu stellen. Und siehe da, nach viel Arbeit (wenn auch meistens vor dem warmen und kuscheligen Kamin) ist es endlich geschafft und die Internetseite geht das erste Mal online. Wobei noch immer einige Arbeit vor uns steht, ist doch der größte Teil geschafft!
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Erkunden der gesamten Internetseite!!